Tarifbeschäftigte

Protestaktionen

Aktionstag in Bayern

Am bayernweiten Aktionstag haben sich rund 600 Länderbeschäftigte beteiligt. „Damit lag die Beteiligung bei diesen ersten Aktionen mit befristeten Warnstreiks höher als von uns ursprünglich erwartet“, so der Tarifkoordinator für den öffentlichen Dienst in Bayern, Peter Hoffmann. „Die Beschäftigten haben heute deutlich gemacht, dass ihnen die von den Arbeitgebern in der Auftaktrunde gezeigte Verhandlungsbereitschaft bei weitem nicht ausreicht. Sie erwarten sich in der zweiten Verhandlungsrunde mehr Bewegung der Arbeitgeber - sonst ist damit zu rechnen, dass es bei den heutigen Nadelstichen nicht bleibt“, so Hoffmann.

Im Raum München legten Beschäftigte des Klinikums Rechts der Isar, des Botanischen Gartens, des Deutschen Museums, der TU und der Studentenwerke für einige Stunden die Arbeit nieder. Auch Beschäftigte der Autobahn-, Straßen-, und Flussmeistereien in Oberbayern setzten mit befristeten Warnstreiks „Nadelstiche“. Zudem fanden in Würzburg, in Straubing und Augsburg betriebliche Aktionen statt, an denen sich Beschäftigte von Universitätsklinika, Universitäten, Justizvollzugsanstalten und weiteren staatlichen Ämtern und Behörden beteiligten. Auch vor der Uniklinik Regensburg protestierten zahlreiche Kolleginnen und Kollegen.