Tarifbeschäftigte

Warnstreiksignal

Berliner Warnstreik

Knapp 4.000 Beschäftigte des Berliner öffentlichen Dienstes haben gemeinsam vor der Geschäftsstelle der Tarifgemeinschaft Deutscher Länder in der Berliner Friedrichstraße demonstriert. Es haben sich Beschäftigte aus vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes, so zum Beispiel aus der Verwaltung, den Kitas, Horten, den Hochschulen, Kinder- und Jugendambulanzen Ki.D.T. und dem Technikmuseum beteiligt.
„Wir sind sicher, dass dieses Warnstreiksignal auch von den Arbeitgebern gehört wird, mit denen am Montag weiter über Einkommensverbesserungen für die Landesbeschäftigten verhandelt wird“, sagte Astrid Westhoff, Tarifexpertin des ver.di-Landesbezirks Berlin-Brandenburg.

Schwerpunkt des Warnstreiks war der Sozial- und Erziehungsdienst. So waren viele Kitas und Horte, Bezirks- und Jugendämter betroffen. Nach Schätzungen von ver.di war über die Hälfte der Kitas komplett geschlossen, in den meisten anderen lief ein nur stark eingeschränkter Betrieb. 

In Berlin fallen etwa 100.000 Beschäftigte unter den Tarifvertrag der Länder, davon knapp 13.000 im Sozial- und Erziehungsdienst und 15.000 Lehrkräfte. Mittelbar von der Tarifrunde betroffen sind die Beamtinnen und Beamten des Landes Berlin.