Tarif- und Besoldungsrunde der Länder 2017

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Heike Rippert Kay Herschelmann Heike Rippert

Für die Erzieherin und Sozialpädagogin Heike Rippert aus Stuttgart, die auch Mitglied der ver.di-Verhandlungskommission ist, ist die geforderte Angleichung der Bezahlung im Sozial- und Erziehungsdienst bei den Ländern an die Bezahlung bei den Kommunen am wichtigsten. „Gerade als frauenpolitische Vertreterin in der Verhandlungskommission sehe ich das so“, sagt sie. Das Gleiche gelte für die Pflegekräfte. In beiden Berufsfeldern arbeiteten vor allem Frauen, ihre Bezahlung müsse der in den Kommunen gleichgestellt werden.

Als weitere wesentliche Punkte nennt die Personalrätin den Ausschluss sachgrundloser Befristungen, der auch sehr viele Frauen betrifft, und einen Sockel- oder Mindestbetrag im Tarifabschluss, von dem Beschäftigte in den unteren Entgeltgruppen profitieren. „Ich rechne fest damit, dass wir alle gemeinsam für eine Verbesserung der Bedingungen für die Kolleginnen und Kollegen einstehen werden“, sagt Heike Rippert. Es sei bedauerlich, dass „die Arbeitgeber heute noch nicht die Notwendigkeit sehen, für die von ver.di geforderte Angleichung zu sorgen, und kein Angebot vorgelegt haben“. Aber damit habe sie andererseits gerechnet. „Jetzt müssen wir im öffentlichen Dienst zusammenstehen, aktiv werden und uns durchsetzen.“